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Biometric Payment - Die sichere Alternative zu Mobile Payment & Co.

Bezahlen per Finger erlebt gerade eine Renaissance, die Vorteile liegen "auf der Hand": Der Finger kann nicht vergessen werden und braucht keinen Akku.

Apple Pay, Android Pay, Samsung Pay – gleich drei große Unternehmen kämpfen derzeit und in den kommenden Monaten um die Vorherrschaft beim Mobilen Bezahlen am POS. Daneben existieren alleine in Deutschland über 20 weitere Mobile Payment Lösungen, wovon sich bislang keine flächendeckend durchsetzen konnte. Händler sind verwirrt, Endverbraucher skeptisch. Die meisten Systeme eint darüber hinaus die zur Verwendung zwingend erforderliche NFC-Fähigkeit des Smartphones - ein Fallstrick. Unterstützt das Smartphone des Kunden diese Technologie nicht, können die Systeme nicht genutzt werden. Zwar unterstützen heutige Geräte größtenteils den Standard zur Nahfeldübertragung (NFC Near Field Communication), doch leider längst nicht alle.

Weitere Voraussetzungen setzen dem vermeintlichen Convenience-Vorteil (Zeit sparen, Geldbeutel zuhause lassen) enge Grenzen: Ist der Akku gerade leer, kann nicht bezahlt werden. Und ohne Internetverbindung geht in den meisten Fällen auch nichts.

Doch es gibt einen dritten Weg, neben Karten- oder Barzahlung: Lange fristete sie ein Nischendasein, doch erlebt die basierende Technologie gerade ein Revival. Die Rede ist von Biometrie und biometrischen Zahlsystemen wie "digiPROOF" der Lahrer it-werke. Die Vorteile von Biometric Payment liegen wortwörtlich „auf der Hand“: Zum Bezahlen wird einfach der Finger aufgelegt und im Hintergrund wird eine SEPA-Zahlung ausgelöst. Der ganze Prozess dauert im Schnitt 7 Sekunden und ist damit sogar schneller als klassische EC-Zahlungen - das spart Zeit und letztlich Geld. Für den Kunden gibt es aber noch bedeutendere Vorteile: Kein leerer Akku, kein inkompatibles Smartphone, kein fehlendes Internet. Und erst recht keine vergessene EC-Karte/Bargeld.

Kunden kann diese Zahlart als exklusiver Zusatzservice angeboten werden, beispielsweise wenn die Kassenschlange mal wieder lang ist, oder an der Kasse die PIN der EC-Karte vergessen wurde oder nach Kleingeld gesucht wird. Wer per Fingerabdruck bezahlen möchte, registriert sich einmalig am POS und hinterlegt seine Kontodaten. Ab dann genügt das Fingerauflegen zum Bezahlen. Schneller und einfacher geht es nicht, vereint es doch die Vorteile des Mobilen Bezahlens mit dem Komfort der Unabhängigkeit jedweder Technologie. Und auch Datenschützer brauchen keine Sorgen um ihre biometrischen Daten zu haben: Der patentierte Algorithmus speichert nicht den Fingerabdruck selbst, sondern lediglich charakteristische Punkte. Diese werden zu einem Template verschlüsselt, welches keinen Rückschluss auf den tatsächlichen Fingerabdruck zulässt. Zugriff auf die hinterlegten Daten hat nur der teilnehmende Händler selbst, also nicht anders als bei heutigen EC-oder Kreditkartenzahlungen. Die Technologie wird seit 2005 hunderttausendfach genutzt, Beträge in dreistelliger Millionenhöhe damit umgesetzt - ein Wert von dem Mobile Payment Anbieter bislang nur träumen können. Missbrauchsfälle gab es übrigens bis heute keinen einzigen, derzeit gibt es keine bekannte Möglichkeit das System zu überlisten. Mit ein Grund dafür sind die dafür verwendeten Fingerabdruckscanner der neuesten Generation: Sie genügen selbst höchsten Sicherheitsansprüchen und kommen daher auch bei Regierungen und Hochsicherheitseinrichtungen zum Einsatz. Kein Vergleich zu günstig produzierten Fingerabdruckscannern in manchen neueren Smartphones.

Über die Jahre immer weiter ausgereift fristeten Biometriezahlungen bislang zu Unrecht ein Nischendasein. Wer sich für die "alte Dame" unter den Zahlarten interessiert, kann diese in den allermeisten Fällen ohne große Aufwände sofort bei sich einsetzen. Schnittstellen existieren mittlerweile für eine Vielzahl an Kassensystemen, gehandhabt werden Fingerprintzahlungen wie jede weitere Zahlart. Manchmal sind etablierte Lösungen eben immer noch die besten.

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